{"id":2279,"date":"2018-08-28T07:50:29","date_gmt":"2018-08-28T07:50:29","guid":{"rendered":"https:\/\/wz.zangerle.or.at\/?p=2279"},"modified":"2019-12-02T11:26:25","modified_gmt":"2019-12-02T11:26:25","slug":"musicaustria-rezension-von-little-rosies-kindergarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/2018\/08\/28\/musicaustria-rezension-von-little-rosies-kindergarten\/","title":{"rendered":"Musicaustria Review of Little Rosies Kindergarten"},"content":{"rendered":"\r\n<p><\/p>\r\n\r\n\r\n<p>[av_textblock size=&#8221; font_color=&#8221; color=&#8221; id=&#8221; custom_class=&#8221; av-medium-font-size=&#8221; av-small-font-size=&#8221; av-mini-font-size=&#8221; av_uid=&#8217;av-k3ocll5s&#8217; admin_preview_bg=&#8221;]<br \/>\nFirst Review of &#8220;Little Rosies Kindergarten&#8221; on <a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/little-rosies-kindergarten-little-rosies-kindergarten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">musicaustria.<\/a><\/p>\n<blockquote><p><em>Die wirklich einmal andere Neudeutung des musikalischen Regelwerks: Das Wiener Kollektiv LITTLE ROSIES\u2018 KINDERGARTEN betreibt auf seinem selbstbetitelten Erstlingswerk auf ausgesprochen aufregende Weise die Entwicklung eines zwischen den stilistischen St\u00fchlen angesiedelten Sounds.<\/em><\/p>\n<p>Wie es in einem Kindergarten halt so ist: Verl\u00e4sst die liebe Tante nur f\u00fcr eine Sekunde einmal den Raum, beginnen die kleinen Kinderlein genau das zu tun, was sie wollen. Sie lassen die Anarchie ausbrechen und setzen jede Ordnung au\u00dfer Kraft, sie loten die Grenzen neu aus und schaffen sich aus ihrer kindlichen Perspektive ihr eigenes Reich, das allein ihren Regeln folgt<br \/>\nDieses Bild l\u00e4sst sich im musikalischen Sinne eins zu eins auf das Treiben dieses Kollektivs \u00fcbertragen. Denn das, was <em>Little Rosies\u2018 Kindergarten<\/em> zu ihrem Programm machen, ist die vollkommene Abkehr von jeder musikalischen Eindeutigkeit.<\/p>\n<p>Die Band, hinter der sich mit Anna Anderluh (Gesang), Anna Widauer (Gesang), Florian Sighartner (Violine), Matteo Haitzmann (Violine), Clemens Sainitzer (Cello), Lisa Hofmaninger (Sopransaxofon, Bassklarinette), Werner Zangerle (Tenorsaxofon), Robert Schr\u00f6ck (Baritonsaxofon), Lukas Leitner (Piano\/Synthesizer), Johannes Bankl (Trompete), Helmuth M\u00fchlbacher (Gitarre), Philipp Kienberger (E-Bass) und Judith Schwarz (Schlagzeug) dreizehn ausgewiesene Freigeister der jungen Wiener Jazzszene tummeln, verwirklicht auf ihrem Deb\u00fct einen Sound, der sich aufgrund seiner \u201ecrossoverschen\u201c Eigenwilligkeit jeder musikalischen Eindimensionalit\u00e4t enthebt und jede exakte Kategorisierung verunm\u00f6glicht. Die Beteiligten lassen ihrer Kreativit\u00e4t freien Lauf, sie setzen sich \u00fcber jede Grenze hinweg und spielen sich mit einer uneingeschr\u00e4nkten Offenheit durch die unterschiedlichsten musikalischen Welten.<\/p>\n<p>Vom Jazz geht es hin zum Rock, von dort \u00fcber die Kammermusik weiter bis hin zur Improvisation. Dazwischen wird mal da, mal dort haltgemacht<br \/>\n. Was <em>Little Rosies\u2018 Kindergarten <\/em>entstehen lassen, sind St\u00fccke, die sich in weit gefassten und sich stetig steigernden B\u00f6gen von minimalistisch bis gro\u00dfformatig, von geradlinig bis vertrackt, von einf\u00fchlsam sanft bis lautstark und energiereich, von melodiebetont bis experimentell auf unglaublich ereignisreiche, vielschichtige und spannungsgeladene Weise in unterschiedlichsten Intensit\u00e4ten und Stimmungen erz\u00e4hlen. Dabei schl\u00e4gt das Pendel mal hin zu einem geheimnisvollen und d\u00fcsteren Klang, mal zu einem wunderbar gediegenen und melancholisch angehauchten, an anderer Stelle wiederum wird es hochgradig schr\u00e4g oder einfach nur exzessiv verspielt<\/p>\n<p><em>Little Rosies\u2018 Kindergarten<\/em> sto\u00dfen auf ihrem Album die Tore zu einer anderen musikalischen Dimension in spannender Weise auf. Das Kollektiv beschreitet neuartige und fremde Pfade, die ihre ganz eigenen musikalischen Schwingungen entwickeln, solche, die die H\u00f6rerInnen auf wirklich sch\u00f6ne Art in ihren Bann ziehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Michael Ternai, musicaustria, 1.Februar.2018<br \/>\n[\/av_textblock]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":2277,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40],"tags":[],"class_list":["post-2279","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-press","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2279"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2279\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2385,"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2279\/revisions\/2385"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wernerzangerle.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}